Was ist Gewaltfreie Kommunikation (GfK):

hanna2:

Das Spiel, das mir am meisten Spaß bringt, heißt "Das Leben wunderbar machen".

"Die meisten Leute spielen "Wer hat Recht", und sie wissen nicht, dass es auch ein anderes Spiel gibt. "Das Leben wunderbar machen" können wir auch mit Leuten spielen, die "Wer hat Recht" gewöhnt sind - niemand wird das weiter spielen wollen, wenn er die Wahl hat."
Marshall Rosenberg

Die GfK besteht aus 4 "Giraffen" - Schritten:

1. Wahrnehmen: Wenn ich sehe/höre/rieche/fühle ...

2. mein Gefühl aussprechen: dann bin ich ...

3. mein Bedürfnis hinter dem Gefühl erkennen: weil mir ... wichtig ist.

4. Bitte: Kannst du ....?

  • Gefühle wahrnehmen und ausdrücken:
    Gefühle ausdrücken anstatt "Nicht- Gefühle": "ich fühle mich unzulänglich als Gitarristin" vs. "Ich fühle mich als Gitarristin enttäuscht über mich selber?.

  • Verantwortung für unsere eigenen Gefühle übernehmen:
    Unsere eigenen Gefühle und Bedürfnisse wahrnehmen: uns wird bewusst, dass unser aktuelles Gefühl von Verletzungen aus dem Bedürfnis herrührt, dass unsere Bemühungen anerkannt werden. klar aussprechen, was man selber braucht. Wahrscheinlichkeit, dass Bedürfnis erfüllt wird, steigt dramatisch an!!! Wenn wir unsere Bedürfnisse nicht ernst nehmen, tun es andere auch nicht.

  • Um das bitten, was das Leben bereichert:
    Bitten in positive Handlungssprache formulieren; oft sind andere irritiert, weil sie nicht wissen, worum sie nun gebeten werden, negativ formulierte Bitten rufen Widerstand hervor. - davor muß klar sein, was ich tatsächlich möchte!!! Konkrete Handlungen beschreiben, die andere auch tatsächlich ausführen können. Bitten bewusst formulieren, wichtig ist es, vorher die dahinterliegende Gefühle ermittelt zu haben.

  • Gefühle und Bedürfnisse des anderen wahrnehmen:
    Empathisch aufnehmen:
    (Empathie: respektvolles Verstehen der Erfahrung anderer Menschen), mit dem ganzen Wesen zuhören. Leeren aller Empfangskanäle, dann ist Zugang zu dem, was direkt vor einem ist, möglich, keine vorgefasste Meinung haben. Paraphrasieren: mit eigenen Worten wiedergeben Wenn es nicht ganz stimmt, kann uns der andere korregieren, Zeit bekommen über gesagtes noch einmal nachzudenken (wir beide), andere kann noch einmal genau in sich hineinhorchen. "Tu nicht irgendetwas, sei einfach da".

  • Gefühle und Bedürfnisse des anderen erspüren:
    Den anderen Fragen, ob er sich ... fühlt, weil ... jetzt so ist! Der andere kann dies bejahen oder verneinen.

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    Mag. HANNA GRUBHOFER
    Psychologin / Suchtprävention

    Gloriette 9
    A-3423 Wördern

    MAIL: hanna.grubhofer@gmx.at

    FON: +43 (0650) 478 05 15

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