Ertrag im Gemüsegarten

Für einen höheren Ertrag aus dem eigenen Gemüsegarten

Kulturpflanzen sind dafür da, einen Ertrag zu bringen, oder um hübsch auszusehen. Damit das möglichst gut funktioniert, kann man verschiedenste Dinge beachten, schließlich ist der Garten ein überaus diverses und komplexes Feld. Wir haben einige wenige der vielen Tipps zusammengetragen, die den besten Ertrag versprechen.

Wann ist die Zeit reif für reife Pflanzen?

Das ist die große Frage beim kultivieren von Pflanzen: Wann soll man aussäen, wann kann man ernten? Das haben sich schon abertausende Menschen gefragt und neuerdings auch so etwas Praktisches wie einen Aussaatkalender ins Internet gestellt. Dort findet man eine Liste von Pflanzen, die man in unseren Breiten üblicherweise ansetzt bzw. überhaupt ansetzen kann und kann zugleich auch erfahren, ob man das eher im Frühsommer oder gar schon im Herbst tun sollte.

Jungpflanzen haben’s nicht leicht

Gemüsegarten-Ertrag

Mit diesen Tipps bringt der Gemüseanbau im Garten mehr als 3 Rüben.

Apropos im Herbst bereits ansetzen: mit der Sonneneinstrahlung wird’s ja nach dem Sommer immer ein bisschen dünn. Nun brauchen Pflanzen aber Licht, um wachsen zu können. Glücklicherweise gibt es technischen Lichtersatz. Eine Aussaatstation kann man sich neuerdings auch in den Keller stellen und sie mit einer LED Pflanzenleuchte versorgen. Dort kann man Jungpflanzen sicher und frostfrei aufziehen und sogar, wenn die Pflanzen bereits Blüten und Früchte tragen, kann man die Lampen verwenden.

Wer passt zu wem?

Wildpflanzen wachsen selten in geraden Bahnen und in voneinander getrennten Beeten. Sie wachsen vielmehr nebeneinander und übereinander. So vertragen manche Pflanzen beispielsweise etwas Schatten, während andere der Sonne regelrecht entgegenwachsen. Oder aber die einen halten die Schädlinge der anderen fern. Die Stellplätze der jeweiligen Pflanzen kann man dann in Mischkulturen miteinander kombinieren, sodass sie sich in der jeweiligen Nachbarschaft wohlfühlen.

Wer selbst düngt währt am längsten

Nachhaltigkeit auch im Sinne von Pflanzenlebensdauer und Ertragsreichtum auf Langzeit bekommt man nicht mit aggressiven Düngemitteln zustande und da im Garten ohnehin viele Teile der Pflanze nicht direkt in der Küche oder anderweitig zu verwenden sind, führt man ihre Nährstoffe am besten wieder dem Kreislauf zu und legt einen Kompost an. Dort entsteht nährstoffreiche Erde, die kein Kunstdünger der Welt ersetzen könnte.

Vielfalt statt Hybrid

Der Ursprung einer jeden Pflanze ist der Samen. In ihm sind alle Informationen gespeichert, die die Pflanze zum Entstehen braucht. Schon erstaunlich, dass aus so kleinen, insignifikanten Körnchen ganze Stauden wachsen können, die wiederum hunderte neue Samen erzeugen. Das schaffen allerdings nur sogenannte samenfeste Sorten. (Unter anderem) die Lebensmittelindustrie hat nämlich inzwischen auch Hybridpflanzen gezüchtet, deren Pflanzen nicht dazu imstande sind Samen zu entwickeln, deren Pflanzen wiederum Früchte bilden können. Damit man die Samen nicht jedes Jahr aufs Neue teuer einkaufen muss, greift man also besser zu samenfestem Saatgut.


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