Nomadisches Wandern

Nomadisches Wandern ist eine, an die traditionelle und mobile Wirtschafts- und Gesellschaftsform nomadischer Völker angelehnte, Teambuilding-Maßnahme. Im Rahmen eines entsprechenden Workshops soll das Potential eines Teams, einer Projektgruppe oder der Belegschaft im Allgemeinen ermittelt sowie die Bindung der einzelnen Teammitglieder untereinander verbessert werden.

Fernab in der Natur wird das Team an die ursprüngliche Form des Daseins, einer Form abseits der Sesshaftigkeit, herangeführt und muss dabei ohne die Annehmlichkeiten unserer Zivilisation auskommen. Das gegenseitige Vertrauen soll verbessert werden und die Mitglieder der Exkursionen zu gemeinsamen Weggefährten zusammenwachsen. Eine nomadische Wander-Tour führt fernab der Gesellschaft durch Wälder und natürliche Landschaften.

Innere Konfrontation

Nomadische Wanderer werden bei diesen Exkursionen mit ihrem inneren Ich und ihren jeweiligen Gedanken konfrontiert, weswegen viele Teilnehmer private Tagebücher über ihre Erfahrungen führen. Völlig neue Situationen stellen die Gruppe ständig vor ungewohnte Erfahrungen und einer damit einhergehenden Unplanbarkeit der nächsten Schritte der Wanderung.

Unplanbarkeit

Auf den Wanderungen wird man mit seinem „Inneren Ich“ konfrontiert

Die Beteiligten gehen ein Wagnis außerhalb ihrer Komfortzone ein und überlassen ihr Schicksal gleichermaßen den Begleitern und ihren Weggefährten. Während diesen Touren werden die Teilnehmer an die Aspekte der Reduktion, der Unplanbarkeit und Solidarität herangeführt.

Konzentration auf das Wesentliche

Die Begrifflichkeit der Reduktion erläutert in diesem Zusammenhang die Konzentration auf die wesentlichen Dinge, die zum Überleben in der freien Natur benötigt werden. Diese Überlegungen beginnen bereits beim Packen der Rucksäcke in den heimischen Wohnungen und beinhalten überlebenswichtige Dinge wie Schlafsäcke, Planen und Wasserflaschen; Smartphones, Tablets und weitere Errungenschaften unserer Gesellschaften bleiben hingegen direkt daheim.

Jeder Teilnehmer trägt selbständig die für ihn relevanten Dinge, sodass es gut überlegt sein will was man einpackt. Da unter freiem Himmel oder improvisierten Zelten aus Planen geschlafen wird, sollte dementsprechend der Fokus auch auf diesen Gegenständen liegen. Für Ablenkungen bleibt da kaum Platz übrig, da die Zeit während des Wanderns und Lagerns zur besseren Kommunikation mit den Kollegen und der Besinnung genutzt werden soll.

Unplanbarkeit & Ungewissheit

Teambuilding

Nomadisches Wandern gilt als eine der besten Teambuilding-Maßnahmen

Die Unplanbarkeit dieser Exkursionen verhält sich vollkommen gegensätzlich zum straff durchgeplanten Tagesablauf, dem die Wanderer im normalen Berufsalltag ausgesetzt sind. Anstatt einem engen Terminplaner zu folgen sind sie hier vollkommen ohne Plan unterwegs. Es gibt auf diesen Wanderungen keine festen Stopps und keine vorab bestimmte Route; jede Entscheidung wird im Gruppenkonsens getroffen.

Die ideale Teambuilding-Maßnahme

Dadurch dass der Gruppe eine solch große Bedeutung zugesprochen wird, ist nomadisches Wandern eine absolut einzigartige Teambuilding-Maßnahme. Im direkten Zusammenleben als Gruppe wird die Kommunikation gefördert, der Zusammenhalt gefestigt und einzigartige Erinnerungen geschaffen, die positive Effekte auf die Zusammenarbeit im Berufsleben haben kann. Des Weiteren lernen die einzelnen Teammitglieder sich solidarisch und respektvoll gegenüber zu verhalten.