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DIE VISIONSUCHE HEUTE
Die heutige, in der westlichen Gesellschaft angebotene Visionssuche wurde in den 60er Jahren von Steven Foster und seiner Frau Meredith Little entwickelt. Es handelt sich nicht um die Nachahmung eines indianischen Rituals. Die Inhalte der Veranstaltung sind unabhängig von Traditionen, Konfessionen oder Ideologien. Vielmehr entnahmen Foster und Little Elemente aus der Psychologie der westlichen Kultur und mischten sie mit folgenden drei alten und weltweit vorkommende Elemente aus Stammesriten: 1. Nahrungsentzug - Fasten, 2. Alleinsein, 3. der Wildnis und den Elementen der Natur ausgesetzt sein. Diese Methoden, die damals wie heute Verwendung finden, wenn Menschen ausziehen, um sich selbst zu finden, haben sich bewährt in indigenen Kulturen bzw. in Weltreligionen. Die universale Grundstruktur "Ablösung - Schwellenzeit - Wiedereingliederung" der alten Übergangsriten wird beibehalten. Das Ritual, das in der Natur stattfindet, bringt die Teilnehmer tief in Kontakt mit der Natur, von der wir ein Teil sind. Nicht von ihr getrennt können sie sich erkennen als Einheit mit allem, was ist und nehmen die Natur im aussen als Spiegel der eigenen inneren menschlichen Natur wahr. Ein tiefes Verständnis für das Leben und unsere Verbundenheit mit dem Urgrund des Seins kann sich einstellen. Der Teilnehmer findet Erkenntnisse durch seine Innenschau in der Tiefe seiner eigenen Psyche. Die Visionssuche ermöglicht u.a.
Auf die in der westlichen Gesellschaft angebotene Visionssuche gehen Männer und Frauen vier Tage und vier Nächte alleine, ohne Nahrungsmittel aber mit genügend Wasser in die Wildnis, Jugendliche normalerweise drei Tage und drei Nächte. Mit Vor- und Nachbereitung ergibt sich eine Veranstaltungsdauer von typischerweise 11 Tagen.
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