Die Zonierung von Biosphärenreservaten

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Foto © Nadja Meister

Zonierung - nicht Bewertung:

Ein Biosphärenpark ermöglicht eine mosaikartige Zonierung in Kern-, Pflege-, und Entwicklungszonen. Der ≥Schutz typischer Naturlandschaften≥ hat die gleiche Bedeutung wie die ≥Erhaltung von Kulturlandschaften≥. Mit der Zonierung ist keine Rangfolge oder Wertigkeit verbunden. Jede Zone hat eine eigenständige Aufgabe zu erfüllen. Der Biosphärenpark will die Nutzungsinteressen harmonisieren.

  • Entwicklungszone

    Die Entwicklungszone ist Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum der Bevölkerung. Hier sollen Wirtschaftweisen entwickelt werden, die den Ansprüchen von Mensch und Natur gleichermaßen gerecht wird - auch als Vorbild für das ganze Land! Dazu zählt ein umwelt- und sozialverträglicher Tourismus ebenso wie die Erzeugung und die Vermarktung umweltfreundlicher Produkte.

  • Pflegezone

    Die Pflegezone dient der Erhaltung und Pflege von Lebensräumen, die durch die menschliche Nutzung entstanden oder beeinflusst sind (z.B. Wiesen, Weiden). In dieser Zone besteht eine erstaunlich hohe Artenvielfalt durch die Nutzung durch den Menschen und seine Nutztiere. Sie soll auch die Kernzone vor Beeinträchtigungen abschirmen und beinhaltet die besonders schützenswerte und pflegeabhängige Kulturlandschaft.

  • Kernzone

    Die Kernzone ist jene Zone, in der sich die Natur vom Menschen möglichst unbeeinflusst entwickeln kann. Die UNESCO fordert, dass die Kernzone gesetzlich geschützt wird (z.B.: Naturschutzgebiet). Die Kernzone im Biosphärenpark Wienerwald umfasst ausschließlich Waldgebiete

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