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Die Zonierung von Biosphärenreservaten
Um den vielfältigen Funktionen gerecht zu werden, werden Biosphärenreservate in drei Zonen eingeteilt: Kern-, Puffer- und Entwicklungszonen.
dienen dem klassischen Naturschutz. Ziel ist der Erhalt möglichst naturnaher Lebensräume. Menschliche Eingriffe werden nur in geringem Umfang zugelassen. Die Nutzung von Kernzonen ist häufig durch strenge, gesetzlich verankerte Schutzkategorien wie Nationalparks, Naturschutzgebiete oder Natura 2000 Flächen reglementiert. Forschende können hier die dynamischen Prozesse innerhalb natürlicher Ökosysteme verfolgen.
In der sich anschließenden Pufferzone sind ökologisch nachhaltige Aktivitäten und Nutzungsformen erlaubt. Dazu zählen unter anderem Viehzucht, Landwirtschaft, Holznutzung, Tourismus und Umweltbildung. Hier liegen die größten Potentiale für die Erzeugung und Vermarktung von umweltfreundlichen Produkten
Die Entwicklungszone ist Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum der Bevölkerung. Sie schließt Siedlungsbereiche ausdrücklich mit ein und dient als Testgelände für nachhaltige Wirtschaftsformen. Innovative Pilotprojekte sollen als Vorbilder auf die gesamte Region ausstrahlen und den Weg hin zu einer ökologisch und sozioökonomisch tragfähigen Regionalentwicklung ebnen. Biosphärenreservate sind vor allem als Angebot an Gesellschaft, Politik und Wissenschaft zu verstehen, neue und dauerhaft tragfähige Formen des menschlichen Umgangs mit der Natur zu entwickeln, die allen Vorteile bringen. |
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